Unter New Work versteht man einen strukturellen Wandel der Arbeitswelt und des Arbeitsalltags, bedingt durch Digitalisierung und Globalisierung. Das beinhaltet eine ausgeprägte Work-Life-Balance durch flexible Arbeitsmodelle, selbstständiges Arbeiten anstatt starrer Hierarchien und mehr Entscheidungsfreiheit für Mitarbeiter. Auch auf die Arbeitsorte wirkt sich New Work aus – Home Office kann hierbei genauso genutzt werden wie offene Bereiche im eigenen Unternehmen oder Third Places.
Coworking bedeutet wörtlich übersetzt „zusammenarbeiten“ und findet meist in Coworking Spaces statt. Man arbeitet zusammen mit anderen Personen, die nicht zwangsläufig im selben Unternehmen tätig sind, in einem Workspace. Der Begriff Coworking ist allgemein und schließt nicht nur Unternehmen, sondern auch beispielsweise Solo-Selbstständige mit ein – prinzipiell also jeden, der seiner Arbeit in einem Coworking Space nachgeht. Der große Vorteil von Coworking ist das offene Konzept, durch das Menschen leicht Kontakte knüpfen und mit anderen Coworkern in den Austausch kommen.
Die klassische Unternehmenszentrale eines Unternehmens wird auch als Headquarter bezeichnet. Hier befindet sich häufig eine hohe Konzentration von Macht und Entscheidungskompetenz. Aufgaben wie die Koordination, Planung, Entscheidung und Kontrolle betrieblicher Abläufe finden oftmals aus dem Headquarter heraus statt.
Eine Remote-First-Company basiert auf dem Konzept des verteilten Arbeitens von unterschiedlichen Orten aus. Zwar können Remote-First-Companies über eigene Büroräume verfügen, in der Regel wird jedoch aus der Distanz gearbeitet. Mitarbeiter können demnach frei wählen, von wo sie ihre Arbeit erledigen. Unternehmen profitieren von der Flexibilität in der Personalsuche: Mitarbeiter und Unternehmen müssen nicht in am gleichen Ort sein. Wichtig bei dieser Arbeitsform sind ein gutes Selbstmanagement und eine starke Kommunikationskultur.