3 Gründe, warum Coworking Spaces in der Krise helfen können

Design Offices

12.05.2020

Coworking Spaces sind derzeit wichtiger denn je – so das Forbes Magazin. In einem Artikel vom April 2020 beleuchtet das Wirtschaftsmagazin die Entwicklung der Krise für den amerikanischen Coworking Markt. Wir wagen eine Einschätzung mit Blick auf Deutschland.

Nr. 1: Flexible Arbeitsplätze für Remote-Arbeiter und Homeworker

Große Unternehmen teilen ihre Teams auf, damit – im schlimmsten Fall – nicht alle gleichzeitig krank werden und um dann trotzdem arbeitsfähig zu bleiben. In den USA werden die Mitarbeiter in diesen ‚gesplitteten Teams‘ dabei nicht nur ins Homeoffice, sondern auch in Coworking Spaces ausgelagert. Experten schätzen, dass sich diese Maßnahmen auch nach der akuten Phase der Pandemie fortsetzen werden, um die notwendige Flexibilität beizubehalten.
In Deutschland machen viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer derzeit erste Erfahrungen mit dem Remote-Work-Konzept. Manche arbeiten komplett im Homeoffice und genießen das neue Arbeitsgefühl. Andere erledigen ihre Arbeit zum ersten Mal von zu Hause aus und stellen fest, dass das, was sich in der Theorie so toll anhört, in der Praxis gar nicht so leicht ist. Etwa wenn der Tagesablauf von Partner, Familie oder Haustier mit dem Terminplan im Firmenoutlook kollidiert und keine passende Rückzugsmöglichkeit vorhanden ist, um ungestört zu telefonieren oder konzentriert zu arbeiten.
Doch auch, wer ohne störenden Einfluss im Homeoffice sitzt, ist nicht automatisch glücklich damit. Nach Wochen oder Monaten auf physischer Distanz oder gar in kompletter Isolation werden viele Menschen froh sein, endlich wieder woanders – und vor allem wieder gemeinsam mit anderen – arbeiten zu können.

Nr. 2: Krisensupport für kleine Unternehmen

Coworking Spaces eignen sich nicht nur für Remote Worker. Sie stellen eine essenzielle Support-Struktur für kleine Unternehmen, Freelancer und andere Selbständige dar. Insofern werden sie in der aktuellen Krise zur regelrechten Lebensader für Unternehmer und Geschäftsmodelle, die im peripheren Umfeld der lokalen Wirtschaftswelt agieren.

Coworking-Standorte und ihre Nutzer bilden häufig eine Community und damit einen direkten persönlichen Zugang zum Unternehmensnetzwerk innerhalb einer Stadt oder Region. Für Freelancer, Solo-Unternehmer, Startups und kleinere Firmen ergeben sich daraus wichtige Kontakte, auf die sie in schwierigen Zeiten zurückgreifen können. So kann die Gemeinschaft vor Ort beispielsweise bei der Kapitalbeschaffung oder bei Partner- und Kundenakquise hilfreich sein.

Darüber hinaus liefert sie wertvollen Input und Austausch zum aktuellen Umgang mit der Krise. Egal ob Informationen zu möglichen Betreuungsprogrammen für die Kinder oder Erfahrungen mit der Beantragung staatlicher Fördermaßnahmen – das geteilte Wissen innerhalb der Coworking Community kann zum echten Lebensretter werden.

Nr. 3: Community als Schlüssel zur Recovery

Schon vor der Krise fungierten Coworking Spaces für sich genommen als lokale Wirtschaftsmotoren. Durch den Support für die ansässigen Klein- und Kleinstunternehmen sorgen diese für die Entstehung von Arbeitsplätzen und schaffen die notwendigen Arbeitsflächen für die neuen Beschäftigten.
Angesichts der kommenden Monate, die weiterhin durch Einschränkungen zur Bekämpfung von COVID-19 beeinflusst werden dürften, wird sich das Wirtschaftsumfeld in den Städten und Kommunen nachhaltig verändern. Und gerade deshalb werden Entrepreneure, Geschäftsinhaber und Freelancer soziale Netzwerke und Beziehungen vor Ort brauchen, die ihnen helfen wieder Fuß zu fassen.
Wie wichtig solche Netzwerke sind und wie gut sie funktionieren, zeigt sich bereits jetzt in unzähligen Spenden- und Gutscheinaktionen. Doch nicht alle Geschäfte werden durch die staatlichen und privaten Supportmaßnahmen gerettet werden. Für die Verlierer der Krise wird es wichtig sein, sich innerhalb ihrer veränderten Situation neu zu vernetzen, um wieder auf die Beine zu kommen. Als Community Hubs können Coworking Spaces hier einen wichtigen Beitrag leisten. Damit nehmen sie eine Schlüsselposition zur Erholung von dem zu erwartenden Wirtschaftsabschwung ein.

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