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So funktioniert Brainstorming

Brainstorming gilt als der Klassiker unter den Kreativitätstechniken. Die Methode bewährt sich in Unternehmen immer wieder – indem Teilnehmer ihre Ideen zu einem Thema intuitiv miteinander teilen, entstehen oft kreative Lösungen. Doch wie funktioniert erfolgreiches Brainstorming?

Inhalt

  1. Hintergrund der Methode
  2. Voraussetzungen für produktives Brainstorming
  3. Regeln definieren
  4. Sorgfältige Vorbereitung
  5. Flexible und individuelle Arbeitsumgebung

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Brainstorming gilt als der Klassiker unter den Kreativitätstechniken. Die Methode bewährt sich in Unternehmen immer wieder – indem Teilnehmer ihre Ideen zu einem Thema intuitiv miteinander teilen, entstehen oft kreative Lösungen. Doch wie funktioniert erfolgreiches Brainstorming?

Hintergrund der Methode

Brainstorming ist eine von vielen Kreativitätstechniken und wird häufig als Methode genutzt, um in kurzer Zeit verschiedene Ideen von Teilnehmern zu einer Fragestellung oder einem bestimmten Thema zu sammeln und daraus Lösungen zu entwickeln. Ein häufiger Kritikpunkt an der Technik ist, dass Brainstorming keine Ergebnisse liefert – doch tatsächlich liegt eine mangelhafte Ideenfindung nicht an der Methode des Brainstormings selbst, sondern an einer schlechten Umsetzung.

Phasen des Brainstormings

Ist die Vorbereitung des Brainstormings erst einmal abgeschlossen, geht es in den tatsächlichen Brainstorming-Prozess. Sobald der Moderator die Fragestellung vorgestellt hat und die Teilnehmer über die Grundlagen informiert sind, teilt sich der Prozess in zwei klar voneinander getrennte Phasen. Der Moderator ist dafür zuständig, dass die Trennung der beiden Phasen gewährleistet ist.

1. Ideenfindung
In der ersten Phase des Brainstormings geht es zunächst nur um das freie Sammeln von Ideen. Je nach Fragestellung sollten 30 bis 60 Minuten eingeplant werden, um möglichst viele Gedanken zu dem Thema zu sammeln. Visualisiert und für alle zur Übersicht dargestellt werden diese ebenfalls durch die moderierende Person. Dafür eignen sich beschreibbare Wände, Whiteboards oder Magnettafeln.

2. Ideenbewertung
Sind alle Ideen aufgenommen, müssen diese sortiert und bewertet werden. Zeitlich kann diese Phase des Brainstormings sehr unterschiedlich ausfallen, je nach Anzahl der gesammelten Ideen. Nun wird konkreter auf die Gedanken eingegangen – sie werden diskutiert, erläutert, zu Gruppen zusammengefügt und strukturiert. Am Ende der Phase gilt es, die Ergebnisse zu definieren.

3. Ideenübertragung
Nach den Phasen des eigentlichen Brainstormings gilt es, die Ideen entsprechend nachzubereiten und in die Realität zu übertragen. Was muss vorbereitet werden? Welche konkreten Schritte müssen gegangen werden, um aus der Idee tatsächliche Handlungen abzuleiten? Wer übernimmt dabei welche Aufgaben?

Brainstorming Details Büro Design Offices
Brainstorming Details Büro Design Offices
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Voraussetzungen für produktives Brainstorming

Um Brainstorming hilfreich und produktiv zu gestalten, sollten zunächst die richtigen Rahmenbedingungen gegeben sein. Auch, wenn Brainstorming von instinktiven und assoziativen Gedanken und Überlegungen lebt, braucht es eine gewisse Struktur. Wichtig ist die Individualität – das eine, perfekte Set-Up existiert nicht. Vielmehr kommt es auf die individuellen Ziele, Bedürfnisse und Fragestellungen der Teilnehmer an.

Regeln definieren

Gemeinsames Brainstorming im Team braucht grundlegende und transparente Regeln, an die sich alle Teilnehmer halten. Vor allem im Hinblick auf Brainstorming gilt es deshalb, wichtige Regeln vorab zu definieren. Klassische Regeln für die Phase der Ideenfindung sind beispielsweise:

  • Geäußerte Ideen werden zunächst angenommen und nicht kritisiert oder kommentiert

  • Quantität steht vor Qualität – je mehr Ideen generiert werden, desto mehr Kreativität kann im Prozess entstehen

  • Geäußerte Ideen dürfen und sollen von allen Teilnehmern kombiniert und weitergesponnen werden

  • Freie, assoziative und abschweifende Gedanken sind erlaubt und erwünscht

  • Moderation als Hilfestellung

Obwohl Brainstorming ein freier Austausch sein soll, ist eine gute Moderation entscheidend für diese Technik. Der Moderator dient als Hilfestellung für die anderen Teilnehmer und übernimmt relevante Aufgaben rund um die organisatorischen Rahmenbedingungen des Brainstormings. Die moderierende Person stellt die Fragestellung vor, achtet auf die Einhaltung von Zeiten und sorgt dafür, dass alle Teilnehmer gleichermaßen zu Wort kommen. Zudem stellt der Moderator des Brainstormings fest, dass das Team sämtliche zuvor festgelegten Regeln einhält. Der Aufgabenbereich der Moderation umfasst auch die Nachbereitung des Brainstormings – dazu gehört die Strukturierung der Ideen und die Dokumentation der Ergebnisse.

Sorgfältige Vorbereitung

In der Vorbereitungsphase werden sämtliche Aufgaben erledigt, die einen reibungslosen Ablauf des Brainstormings garantieren. Idealerweise übernimmt der Moderator die Vorbereitung, da dieser auch in der tatsächlichen Durchführung den Überblick behalten und das Team führen muss. Schon die Terminfindung in Abstimmung mit dem Team, die Einladung der Teilnehmer oder die im Voraus notwendige Konkretisierung der Frage- oder Problemstellung fließen in die Vorbereitung mit ein. Entscheidend ist außerdem die Zusammensetzung der Teilnehmer. Die eine, richtige Gruppengröße für Brainstormings existiert nicht – häufig sind Gruppengrößen von unter 10 Personen sinnvoll, doch auch mehr Teilnehmer sind bei einer guten Organisation möglich. Ähnlich individuell ist die Zusammensetzung des Teams. Homogene Gruppen aus ein und demselben Fachbereich können ebenso kreativ sein wie eine Zusammenkunft aus verschiedenen Experten.

Flexible und individuelle Arbeitsumgebung

Der Ort, an dem das Brainstorming stattfindet, ist ein ausschlaggebender Faktor für dessen Erfolg. Besonders wichtig ist es hierbei, dass sich die Teilnehmer frei entfalten und sich kreativ ausleben können. Nicht ohne Grund verbinden viele mit der Methode sogenannte Mindmaps oder farbige Zettel. Die unterschiedlichen Ideen und Gedanken müssen gesammelt und anschließend sortiert werden – und das funktioniert nur bedingt, wenn Brainstormings virtuell oder ohne visuelle Hilfsmittel stattfinden. Wer ein erfolgreiches Brainstorming mit dem Team plant, sollte deshalb Räumlichkeiten nutzen, die den Termin mit den entsprechenden Tools ideal unterstützen. Agile Meeting- oder Konferenzräume sind dafür besonders geeignet. Durch beschreibbare Wände, flexible Raumaufteilung, Beamer oder Flipcharts können erfolgreiche Brainstormings durchgeführt werden.

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