Flexibilität – by Céline Flores Willers

Céline Flores Willers ist Gründerin und Geschäftsführerin der The People Branding Company. Sie hilft Professionals dabei, ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn zu erhöhen und eine Personal Brand aufzubauen. Auf LinkedIn gilt Céline als Top Voice mit über 100.000 Followern. Die Speakerin von The New Where im Interview.


Céline Flores Willers ist Gründerin und Geschäftsführerin der The People Branding Company. Sie hilft Professionals dabei, ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn zu erhöhen und eine Personal Brand aufzubauen. Auf LinkedIn gilt Céline als Top Voice mit über 100.000 Followern. Die Speakerin von The New Where im Interview.

Liebe Céline, wer bist du und was sind deine täglichen Aufgaben?

Ich bin in Céline Flores Willers, Gründerin und Geschäftsführerin der The People Branding Company.

Was ist deine Superkraft und was macht dich zur LinkedIn Top Voice?

Wenn Menschen aus meiner Community mich treffen, die mich nur von LinkedIn kennen, sagen sie mir immer: „Céline, du bist in Realität genauso wie auf LinkedIn“. Ich glaube, das ist meine Superpower – dass ich wirklich authentisch bin. Online und offline.

Céline Flores Willers ist Gründerin und Geschäftsführerin der The People Branding Company und hilft seit 2020 Professionals dabei, ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn zu erhöhen und eine Personal Brand aufzubauen. Zu ihren Kunden zählen zahlreiche renommierte Unternehmen, wie unter anderem Accenture und ERGO. Ihr Business startete sie allein – inzwischen ist das Team auf über zehn Mitarbeiter gewachsen, die von ganz Deutschland aus flexibel und remote arbeiten. Auf LinkedIn gilt Céline als Top Voice mit über 100.000 Followern.

Wie sieht für dich der perfekte Arbeitsplatz aus?

Der perfekte Arbeitsplatz ist für mich kein bestimmter Raum oder Ort. Für mich ist er überall dort, wo ich gutes WLAN, meinen Laptop und einen Kaffee habe. In Räumlichkeiten, in denen ich mich wohlfühle. Das kann mal in einem Coworking Space, mal in einem Café, aber auch mal bei mir zu Hause sein. Mein Arbeitsplatz ist sehr dynamisch und findet eigentlich überall statt, wo diese Dinge gegeben sind.

Was bedeutet für dich Flexibilität im Arbeitsalltag?

Flexibilität bedeutet für mich, dass ich meinen Arbeitsalltag so strukturieren kann, wie ich das möchte. Das heißt für mich persönlich zum Beispiel, dass ich keine Calls vor 14 Uhr annehme – zumindest nicht mit Externen. Nach dem Mittagessen habe ich Zeit für Calls und kann viel mit Menschen sprechen. Ich kann dann aber beispielsweise auch wieder um 23 Uhr Vollgas geben. Das gehört für mich dazu – und das ist für mich Flexibilität.

Wie hat sich dein Team entwickelt und wie ist es jetzt aufgestellt?

Ich hatte von Anfang an den Anspruch, eine Firma zu gründen, die komplett remote ist. Mir ist es selbst wichtig, flexibel zu sein. So kann ich beispielsweise heute in München arbeiten, wo ich wohne, morgen vielleicht bei meiner Mama in NRW und übermorgen vielleicht von Mallorca aus. Diese Freiheit möchte ich auch meinem Team gewähren. Deswegen sind wir eine reine remote Company – „remote first“ ist unser Motto. Das bedeutet für mein Team natürlich, dass wir in ganz Deutschland verteilt sind und in Coworking Spaces arbeiten, uns hin und wieder aber auch mal treffen, um gemeinsam zu Brainstormen. Grundsätzlich kann jeder also von überall aus arbeiten.

Welche Faktoren berücksichtigst du bei der Suche nach neuen Teammitgliedern?

Neue Bewerber müssen bei uns grundsätzlich verschiedene Interview-Phasen durchlaufen. In der allerersten Phase ist für mich vor allen Dingen der menschliche Fit extrem wichtig und ob das Mindset der Person zu dem des Teams passt. In unserem Team herrscht eine hands-on-Arbeitsmentalität und jeder packt überall mit an. Wir unterstützen uns gegenseitig und Wertschätzung hat einen hohen Stellenwert. Alles weitere kann man danach beurteilen – für die konkreten Skills haben wir ein Case Interview. Aber im ersten Gespräch ist mir gerade dieser menschliche Fit am wichtigsten.

Welche Bedeutung hat Workation für dich und dein Team?

Aufgrund der Tatsache, dass wir überall in Deutschland verteilt sind und uns nicht jeden Tag sehen, sondern eine sehr digitale Beziehung pflegen, ist es für mein Team wichtig, dass wir trotzdem hin und wieder auch persönlich zusammenkommen. Deshalb haben wir eine regelmäßige Workation eingerichtet. Alle drei bis vier Monate treffen wir uns an einem Ort und nehmen uns Zeit im Team. Vor allem für strategische Fragestellungen.

Hast du einen persönlichen “Céline Flores Willers”-Markenslogan? Wenn nicht, wie würde dieser am ehesten lauten?

Tatsächlich hat mal jemand zu mir gesagt, man könne meinen Lebenslauf zusammenfassen unter dem Motto „Von Miss Universe zu Miss LinkedIn“ – und das habe ich dann dankend auf meinem LinkedIn-Profil übernommen. 2018 habe ich für Deutschland bei der „Miss Universe“-Wahl teilgenommen und mir mittlerweile auf LinkedIn meine Brand aufgebaut. Deswegen fand ich diesen Slogan ganz lustig und habe ihn so übernommen.

Drei Tipps, wie sich Unternehmen und Marken durch Personal Branding vom Wettbewerb abheben können?

Meine Tipps für Unternehmen, die sich auf LinkedIn positionieren möchten:

  1. Die Mitarbeiter ins Zentrum der Kommunikation stellen. Mitarbeiter können Markenbotschafter sein und damit viel authentischer agieren.

  2. Unter den Mitarbeitern einen gewissen Wiedererkennungswert schaffen. Man sollte auf dem Profil sehen, dass die Mitarbeiter zu demselben Unternehmen gehören. Trotzdem darf es nicht zu sehr wirken wie die Litfaßsäule des Unternehmens. Das Ganze sollte immer noch authentisch und individuell gestaltet sein.

  3. Die Mitarbeiter müssen ihre eigene Expertise kommunizieren. Das bedeutet, nicht nur Beiträge zu teilen, sondern auch eigene Postings zu schreiben und dabei kreativ zu werden. Beispielsweise zu erzählen, wie New Work in diesem Unternehmen aussieht. Das ist das, was Menschen wirklich interessiert – dieser Blick hinter die Kulissen.

Drei Gründe, warum man auf das The New Where Festival gehen sollte?

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