Founder Story – by Michael O. Schmutzer

Interview Michael O. Schmutzer, Gründer von Design Offices

03.05.2022

Michael O. Schmutzer ist Gründer von Design Offices. Als Entwicklungstreiber erkannte er früh die fundamentalen Veränderungen in der Arbeitswelt und legte den Grundstein für flexibles, innovatives Arbeiten in individuell gestaltbaren Räumlichkeiten. Alles begann 2008 in Nürnberg – heute ist Design Offices an über 40 Standorten deutschlandweit vertreten. Der Gründer von Design Offices im Interview.

Lieber Michael, wer bist du und was sind deine täglichen Aufgaben?

Mein Name ist Michael Schmutzer und ich bin Gründer von Design Offices.

Michael O. Schmutzer ist Gründer von Design Offices. Als Entwicklungstreiber erkannte er früh die fundamentalen Veränderungen in der Arbeitswelt und legte den Grundstein für flexibles, innovatives Arbeiten in individuell gestaltbaren Räumlichkeiten. Alles begann 2008 in Nürnberg – heute ist Design Offices an über 40 Standorten deutschlandweit vertreten und begeistert renommierte Unternehmen, Startups und Solo-Selbstständige mit Räumlichkeiten, die die Kreativität fördern und eine Rundum-Experience mit zahlreichen Serviceleistungen bieten. Egal ob Coworking, flexible Büros, Meeting- und Konferenzräume oder einzigartige Eventlocations.

Wie ist die Idee zu Design Offices entstanden?

2008, als ich Design Offices gegründet habe, hatten wir einen wahnsinnigen Leerstand an Büroimmobilien – damals waren es allein 1,8 Millionen Quadratmeter in der Münchner Innenstadt. Ich bekam einen Beratungsauftrag mit der Frage: „Wie können wir Büroimmobilien vermarkten?“ Daraufhin habe ich gesagt: „Wir müssen uns nicht darüber Gedanken machen, wie wir gute Kommunikation erzielen, sondern darüber, wie das Produkt für die Büroimmobilie der mobilen Zukunft aussehen muss.“ Damals standen wir bereits im Wandel der Arbeitswelt. So ist die Idee zu Design Offices entstanden.

Was war die größte Herausforderung auf dem Weg zur Gründung?

Die größte Herausforderung war, dass die Idee, die wir hatten, damals zu weit weg war von dem, was sich unsere Kunden vorstellen konnten. Ursprünglich war die Idee, andere Arbeitswelten anzubieten, als Lösung für große Immobilieneigentümer gedacht. Allerdings konnten diese sich nicht vorstellen, dass die Creative Class der Zukunft anders arbeiten möchte und wie solche Räume anders aussehen könnten. Dann haben wir begonnen, Prototypen für diese andere Art von Tagungsräumen zu bauen. Und plötzlich haben Leute gesagt: „Mensch, das ist ja sehr spannend. Ich würde gerne diese Räume anbieten“. So wurden wir vom Berater zum Betreiber von agilen Flächen.

Welche Schritte würdest du in der Gründungsphase rückblickend anders machen?

Natürlich möchte man rückblickend die Fehler, die man gemacht hat – und davon sind eine ganze Menge entstanden – nicht machen. Doch dann würde man wahrscheinlich andere machen. Letztendlich gibt es vielleicht schon das eine oder andere, was man unter der dem heutigen Erkenntnisstand anders beurteilen würde. Doch auf dem Weg, den man geht, weiß man es ja vorher nicht anders. Deswegen gehören Dinge, die scheitern oder Fehler, die man macht, dazu. Daraus lernt man, wie man es besser macht. Immer auch mit dem Blick darauf, was unsere Kunden brauchen. Wie wollen die Menschen, die zu uns kommen, möglichst effizient und mit weniger Anstrengung arbeiten?

Was kann Design Offices, was andere nicht können?

Ich bin der festen Überzeugung, dass Design Offices durch diese frühe Auseinandersetzung mit agilen Arbeitswelten, mit Innovation im Arbeitsalltag einen Wahnsinns-Vorsprung hat und heute nicht nur der Marktführer in Deutschland für das Thema Corporate Coworking, welches wir erfunden haben, ist, sondern auch ganze Arbeitslandschaften zur Verfügung stellt. Wie muss ein Arbeitsort aussehen für fokussiertes Arbeiten, für Kollaborationen, für Socializing und für Learnings? Diese Mixtur, die Arbeitslandschaft nicht als festen Ort zu betrachten, sondern als eine Landschaft, die ich unterschiedlich benutze, so wie sich mir meine Aufgaben stellen und nicht so, wie mein Organigramm oder meine Hierarchie es mir vorschreiben. Das ist das Besondere an Design Offices. Das können wir, weil es in unseren Genen, in unserer Kultur liegt, besser als alle anderen.

Welchen Tipp würdest du Gründern mit auf den Weg geben?

Möglichst lange durchhalten, viel Energie haben und einfach wissen: Die die ersten 1000 Tage muss man überstehen. Oftmals weiß man zu Beginn noch nicht zu 100%, was es zum Ende hin wird. Heute wird es sich immer wieder anpassen. Gerade die letzten zwei Jahre haben uns gezeigt, wie anpassungsfähig ein Unternehmen und die Produkte und Dienstleistungen, die man anbietet, sein muss. Es ist wichtig, diese Flexibilität im Kopf zu haben, aber auch den ernsthaften Willen, es zu schaffen und weiterzugehen. So, wie wenn man einen anstrengenden Berg besteigt.

Sei dabei beim The New Where Festival und lerne Michael und Design Offices kennen!

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