Disruption beginnt im Kopf

Interview mit den Gründern von SHIFTSCHOOL, der ersten Akademie für digitalen Wandel

25.08.2021

Die Studenten der SHIFTSCHOOL werden in einem 18-monatigen berufsbegleitenden Programm zum Digital Transformation Manager ausgebildet. Das Design der Akademie unterscheidet sich in Inhalt und Methode deutlich von der klassischen Lehre und dem gängigen Angebot auf dem Bildungsmarkt. Ihr Programm ist darauf ausgerichtet, Absolventen mit den nötigen Skills, dem richtigen Mindset und einem starken Netzwerk auszustatten, damit sie in der veränderten digitalen Welt erfolgreich sein können.
Christina und Tobias Burkhardt, Gründer der SHIFTSCHOOL.
Christina Burkhardt ist eine leidenschaftliche Brückenbauerin zwischen der digitalen und der analogen Welt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Tobias Burkhardt, einem erfahrenen Changemanager, Trainer und kritischem Weltbeobachter, hat sie die SHIFTSCHOOL gegründet – Deutschlands erste Akademie für digitale Transformation mit Sitz bei Design Offices in Nürnberg.

Die Wirtschaft brummt – brauchen wir überhaupt einen Wandel?

Momentan schreien alle nach Veränderungen, aber niemand bewegt sich, weil es uns ja noch gut geht. Aber die Zukunft kommt nicht, wenn sie soll. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, sonst kann es schlagartig ganz anders aussehen. Wir wissen zwar alle nicht genau, was in fünf oder zehn Jahren sein wird. Aber dass wir künftig Organisationen brauchen werden, die mit der sehr hohen Veränderungsgeschwindigkeit umgehen können, wissen wir schon jetzt. Und genau da haben wir den größten Nachholbedarf.

Wer sind die Treiber des Wandels?

Treiber des Wandels gibt es in ziemlich jedem Unternehmen. Die Frage ist aber, ob sie dort die Chance bekommen, wirklich Dinge zu verändern. Nur wenn die oberste Führungsspitze konsequent hinter dem Wandel steht und ihn kontinuierlich vorantreibt, wird sich etwas verändern.

Manche Unternehmen bleiben bei den Veränderungen zurück, warum?

Unternehmen bleiben dann zurück, wenn sie nicht ernsthaft etwas verändern wollen. Viele lügen sich selbst in die Tasche und versuchen mit kurzfristigem digitalen Aktionismus von den eigentlichen Problemen abzulenken und ihre eigene Führungsschwäche zu kaschieren. So romantisch Bottom-up-Initiativen auch klingen mögen, eine nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn die komplette Führung hinter dem Thema steht.
Drei Fakten zum Wandel der digitalen Welt:
  1. 200-425 Milliarden Euro ist das geschätzte Wachstumspotenzial der Industrie 2.0 bis 2025.
  2. 55% der befragten Manager rechnen damit, dass einfache Tätigkeiten zukünftig zunehmend ausgelagert werden.
  3. 50% der 500 umsatzstärksten Unternehmen in den USA sind seit 2000 dem Wandel zum Opfer gefallen.

Welche Investition verlangt die digitale Transformation von Unternehmen?

Die Frage ist nicht, wie viel das kostet, sondern was die Alternative ist. Grundsätzlich hat man genau zwei Möglichkeiten: Entweder man fährt das etablierte Modell so lange, bis es keine Gewinne mehr einfährt, und macht dann den Laden dicht oder man investiert konsequent in die Zukunft.

Laut Prognosen wird der Fortschritt Millionen Arbeitsplätze kosten, stimmt das?

Wir tun uns schwer mit diesen Prognosen. Die einen sagen, dass der Fortschritt Arbeitsplätze kosten wird, andere behaupten, dass Roboter viele Arbeitsplätze schaffen werden. Wir haben schon lange aufgehört, diese Studien zu lesen. Vielmehr müssen wir die richtigen Fragen stellen. Wenn Maschinen immer mehr Jobs übernehmen können und Routinetätigkeiten automatisiert werden, welche Jobs bleiben für den Menschen? Und welche Qualifikationen braucht man dafür? Wenn die Halbwertzeit von Wissen dramatisch abnimmt, ist es dann noch sinnvoll, Menschen jahrelang in eine Richtung zu spezialisieren? Zukünftig werden fachliche Skills in den Hintergrund treten. Wir sind überzeugt, dass Menschen, die auf kreative Art und Weise Probleme lösen, den Status quo infrage stellen wollen und mit Menschen und Maschinen gleichermaßen interagieren und kommunizieren können, erfolgreicher sein werden.
Design Offices
Design Offices
Design Offices

Wie unterscheidet sich Ihre Schule von klassischen Weiterbildungsanstalten?

Wir begreifen uns bewusst weder als klassisches akademisches Institut noch als Berufsakademie. Wir sind ein hoch spezialisierter Weiterbilder mit einem didaktischen Konzept, das konsequent auf die Bedürfnisse des digitalen Zeitalters ausgerichtet ist. Nur so können wir schnell und flexibel auf Anforderungen von außen reagieren. Wir sehen uns als Sprungbrett für all diejenigen, die in den gerade entstehenden Jobs der Zukunft Karriere machen und als Impulsgeber in Unternehmen etablierte Geschäftsmodelle in das digitale Zeitalter überführen wollen. Unser Programm richtet sich an all diejenigen, die bereits Erfahrungen im Job und im Leben gemacht haben und ihre Zukunft selbst gestalten wollen. Was wir suchen, sind Pioniere, die die Motivation und Bereitschaft haben, auch neben dem Job Großartiges zu schaffen.

Wie fördernd ist das Angebot von Design Offices für Sie?

Wir haben mit Design Offices den Partner gefunden, den wir brauchen, um erfolgreich arbeiten zu können. Zum einen was unser Weiterbildungsprogramm angeht, aber auch für die strategische Arbeit mit unseren Kunden. Damit meinen wir nicht nur ein inspirierendes Ambiente und flexible Raumlösungen, sondern vor allem Menschen, die genau verstehen, worum es uns geht. Das Team baut nicht nur schöne Räume, sondern lebt den neuen Geist.
»Wir brauchen eine Atmosphäre, in der sich Talente entfalten können. Das Raumkonzept bei Design Offices fördert die Interdisziplinarität.«

Christina Burkhardt, Gründerin SHIFTSCHOOL for Digital Transformation

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Raumkonzept fördert Interdisziplinarität

SHIFTSCHOOL - die erste Akademie für digitale Transformation: Unterschiedliche Kollaborations- und Lernmethoden benötigen Flexibilität an die räumliche Umgebung. Warum das Angebot von Design Offices fördernd für ihr Weiterbildungsprogramm ist, verraten die Gründer in einem Interview. Alle Insights jetzt in der Case Study nachlesen!

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