Echte Gespräche statt Small Talk

5 Tipps, um mit den Arbeitskollegen ins Gespräch zu kommen

14.12.2021

Das Wetter oder die Pandemie sind sicherlich Themen, die uns auch auf der Arbeit beschäftigen – doch mit den Arbeitskollegen echte Gespräche zu führen, kann mitunter eine Herausforderung sein. Besonders nach vielen Monaten im Homeoffice stellt die Rückkehr ins Büro viele vor die Frage, wie man mit den Kollegen ins Gespräch kommt und den klassischen Small Talk umgeht.
Der regelmäßige Austausch mit anderen ist nicht nur privat, sondern auch in Unternehmen essenziell. Klar ist: Im Homeoffice haben Mitarbeiter wenig bis überhaupt keine Gelegenheiten, sich untereinander auszutauschen und Gespräche zu führen. Wer hingegen regelmäßig seine Arbeitskollegen live und in Farbe sieht, profitiert von der sozialen Interaktion – die wiederum wirkt sich positiv auf Produktivität, Kreativität und Motivation der Mitarbeiter aus. Unternehmen und Führungskräfte sollten also auch in Zeiten der Krise Orte des Austauschs anbieten, wo es die aktuelle Situation zulässt.

5 Tipps für echte Gespräche

1. Selbstbewusstsein zeigen
Was, wenn es die anderen gar nicht interessiert, was ich erzähle? Dieses Mindset ist der Tod für jedes zielführende Gespräch. Schließlich lebt soziale Interaktion davon, mehr über den Gegenüber zu erfahren und sich auch über Themen auszutauschen, die bislang nicht angesprochen wurden. Zurückhaltung ist eher kontraproduktiv, wenn ein echtes Gespräch entstehen soll. Es gilt, sich gegenüber Kollegen zu öffnen und das zwischenmenschliche Angebot des Gesprächs anzunehmen. Besonders nach vielen Monaten der Isolation freuen sich viele über den Austausch – und interessieren sich garantiert für die Themen, die ihre Kollegen mit ihnen teilen.
2. Dem Gegenüber zuhören
Auch das Timing ist entscheidend für erfolgreiche Gespräche mit den Arbeitskollegen. Insbesondere dann, wenn man sich einem laufenden Gespräch anschließt, ist zunächst Zuhören angesagt. Anstatt sofort das Wort zu ergreifen und einzusteigen, sollten neue Gesprächspartner sich also zunächst hinzugesellen und aufmerksam zuhören. Auch nonverbale Zustimmung ist hier angebracht, bevor man seinen verbalen Beitrag leistet. In einer geeigneten Gesprächspause kann schließlich die eigene Meinung eingebracht werden. Das signalisiert einen respektvollen Umgang untereinander und zeigt, dass wirkliches Interesse am Gespräch besteht.
3. Aufmerksamkeit schenken
Gerade zurückhaltenden Menschen fällt es oftmals schwer, dem Gesprächspartner in die Augen zu sehen. Doch Aufmerksamkeit zu zeigen ist ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Gesprächs. Direkter Augenkontakt mag zu Beginn ungewohnt oder gar unangenehm sein – es zeigt jedoch Interesse und vermittelt dem Gesprächspartner das Gefühl, geschätzt und wahrgenommen zu werden. Wer ernsthafte Gespräche führen möchte, sollte also lernen, Augenkontakt mit den Kollegen zu halten.
4. Themen finden
Anders als beim klassischen Small Talk geht es bei echten Gesprächen darum, Themen zu adressieren, die wirklich relevant und interessant sind – Reden um des Redens willen ist hier nicht sinnvoll. So sollte man während der Konversation auch nur dann Gedanken teilen, wenn sie etwas zum Inhalt des Gesprächs beisteuern. Auch als guter Zuhörer leistet man einen wertvollen Beitrag – lieber also der Konversation aufmerksam folgen, anstatt uninteressante Themen einzuwerfen. Interessant sind oft auch leicht kontroverse Themen oder persönlichere Einblicke – natürlich nur im professionellen Rahmen und in einem Bereich, in dem sich die Gesprächspartner wohlfühlen.
Ideen für interessante Fragen, um ins Gespräch zu kommen:
  • Gibt es etwas, was du dich nicht traust, aber gerne machen würdest?
  • Was ist dein Lieblingsgericht und gibt es dazu eine Geschichte?
  • Wohin würdest du gerne als nächstes reisen?
  • Bist du lieber unter Menschen oder lieber alleine?
  • Welche Orte machen dich glücklich?
5. Kreativ sein
Als Hilfestellung für kreative und interessante Konversationen gibt es eine ganze Bandbreite an Tools, Spielen und Ideen, die sowohl in größeren Teams als auch im Vier-Augen-Gespräch sinnvoll sein können. Wie wäre es beispielsweise mit einem Kennenlern-Spiel mit tiefsinnigeren Fragen? Es gilt, kreativ zu sein und innovative Tools zu nutzen. Auch beschreibbare Wände, Flipcharts oder Zettel können bereits dabei helfen, die Kreativität zu fördern. Zusätzlich unterstützen agile Arbeitslandschaften den kreativen Prozess – sie bieten den idealen Ort, um spannende Gespräche zu führen, sich auszutauschen und entsprechende Tools zu nutzen.
Keine Lust mehr auf Small Talk oder gar nur virtuelle Gespräche? Bei Design Offices nutzen Sie an über 40 Standorten deutschlandweit agile Arbeitslandschaften für den gemeinsamen Austausch und interessante Gespräche. Egal ob Meetingräume, Coworking Spaces oder feste Büros – für jede Konversation bietet Ihnen Design Offices den optimalen Rahmen. Sie entscheiden, ob Sie die Räumlichkeiten stunden- oder tageweise, monatlich oder jährlich benötigen.

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